Notstandskino im Studentendorf

Manch einer wird sich sicher fragen, was stromlose Studenten, wie es sie momentan noch im alten Studentendorf und in der Ostenbergstraße 109 gibt, machen können, um sich den Kopf von den Strapazen der letzten Tage oder gar vom Lernstress zu befreien. Immerhin klappt in solch einem Fall kein Fernseher mehr, keine Wii oder Playstation, kein Computer, geschweige denn jeglicher Zugang zum Internet. Ein paar pfiffige Kino-begeisterte Studenten der Uni haben sich von solchen Sachen nicht aufhalten lassen, und haben in der dunklen stromlosen Nacht im alten Dorf einen Vor- eher als einen Nachteil gesehen. Prompt wurde ein 16mm Projektor mit passendem Film organisiert, die Außenwand über dem Spunk für die Dauer des Films zur Leinwand umfunktioniert, und über ein paar Umwege und Verlängerungen das bisschen Strom aufgetrieben, den der Projektor braucht. Eingeladen waren alle Bewohner des Studentendorf und der Ostenbergstraße, Andere waren natürlich auch willkommen :-)

Plakat des gestern im Dorf projizierten FilmsGestern Abend gab es im alten Dorf also den rechts abgebildeten Film zu sehen, und obwohl es keine hohe Kinokunst war, und man vielleicht nicht ganz so bequem wie sonst gesessen hat, alle Anwesenden haben sich über die gemeinsame Unterhaltung und Entspannung gefreut. Liebe pfiffige Kino-begeisterte Studenten: Vielen Dank!

Langsam sammelt sich das Publikum...Es wird gesessen wo Platz ist...Ein bisschen Licht spendet das Feuer.Kino, mal im Liegen :-)Bald ist alles für Vorführung bereitDie Leinwand, heute ohne Lein!Die Reste der umgefallenen Bäume: Eine der wenigen Licht- und Wärmequellen seit dem Unwetter.